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Presi5477
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BeitragVerfasst am: Di Feb 07, 2017 00:11:10    Titel: Benötige Unterstützung bei meiner VX Antworten mit Zitat
 
Hallo zusammen,

nachdem ich Mitte November relativ kurzfristig eine OP über mich ergehen lassen musste, stand meine VX nun zwei Monate in der Garage. Winterfest machen konnte ich sie nicht mehr so schnell, also habe ich sie auf Anraten einer Werkstatt mit randvollem Tank in der Garage abgestellt und sie alle zwei Wochen mal gestartet, ohne sie zu fahren. Ich befürchte, damit habe ich alles falsch gemacht, was ich falsch machen konnte...

Nun wollte ich Samstag, nach dem lang ersehnten "Go" der Ärzte, endlich wieder eine erste kleine Runde mit der VX drehen und musste leider feststellen, dass sie offensichtlich nur mit einem Zylinder lief. Starten mit Choke klappte erst im dritten Anlauf, ohne ging es gar nicht. Nach kurzem Warmlaufen Choke abgedreht, sofort ging sie aus.
Losgefahren also mit Choke, aber die Maschine hat bei Weitem nicht mehr den Schub wie noch vor zwei Monaten. Und immer, wenn ich den Chokehebel zurückdrehe, geht die Maschine beim runterschalten aus. An jeder Ampel, an jedem Kreisverkehr, an fast jeder Kreuzung. Einmal ging sie mir dann bei 70 kmh aus, glücklicherweise brach das Hinterrad nur sehr leicht aus.

Nach diesem Erlebnis gleich zurück zur Garage, ich habe sie also nur 13 km bewegt am Samstag.

Jetzt muss ich ein wenig ausholen: Als ich die Maschine letztes Jahr vom Vorbesitzer abholte (es ist meine allererste Maschine, ich bin also noch blutjunger Laie), fuhr sie wohl auch schon nur auf einem Zylinder. Das habe ich erst bemerkt, als es auf der Fahrt nach Hause auf der Autobahn plötzlich einen gewaltigen Schub nach vorne gab, lt. meiner hinter mir fahrenden Frau eine große weiße Wolke aus dem Auspuff kam, und die Maschine plötzlich erheblich besser abging als bis dahin. Anschließend hatte ich bis Mitte November keinerlei Probleme mehr mit ihr.

Nun fühlt sich die Maschine wieder so an wie vor diesem Erlebnis auf der Abholfahrt. Mit dieser Story bin ich heute wieder zur Werkstatt und dort sagte man mir, sie tippen auf den Vergaser, ich könnte es aber wieder probieren, sie auf Betriebstemperatur zu bringen und zu sehen, ob sich das Problem erneut von selbst löst.

Gesagt, getan. Heute eine etwas größere Runde, auf die Bahn habe ich mich aber nicht getraut. Leider löste sich diesmal nichts, aber nach etwa 15 km gab es einen lauten Knall, hörte sich an wie eine Fehlzündung (oder ein Schuss), die VX ging aus und direkt wieder an. Das war mein Anlass, vorsichtig wieder nach Hause zu fahren. Dort angekommen war mein Gefühl, dass der linke Auspuff dunkler aussah rund um das Austrittsloch als vor Fahrtanritt. In jedem Fall ist er etwas dunkler als der rechte.

Nun fürchte ich, dass die Maschine ein größeres Problem hat. Als bisher absoluter Motorrad- und auch Schrauber-Laie traue ich mich aber alleine weder an eine genaue Fehleranalyse noch an die Behebung, geschweige denn an einen Ausbau des Vergasers. Der Kauf letztes Jahr im September war spontan und ich hatte noch keine Zeit, mich mit ihr näher auseinander zu setzen. Nach der kurzen Zeit hänge ich aber schon viel zu sehr an dem guten Stück.

Meine Frage ist daher, gibt es jemanden in der Umgebung von 46244 Bottrop, der genug Ahnung hat, sich meine VX einmal anzusehen und evtl. mir auch bei der Behebung, falls überhaupt machbar, behilflich zu sein? Die Autowerkstatt meines Vertrauens hat mit Motorrädern nicht viel Erfahrung und traut sich da nicht ran, ansonsten bliebe mir nur noch die Suzuki-Fachwerkstatt...

Meine VX ist Baujahr 03/1992, VS51B mit 45 KW und hat gute 54Tkm auf dem Tacho...

Viele Grüße,
Thomas
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Amigaharry
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BeitragVerfasst am: Di Feb 07, 2017 11:55:12    Titel: Antworten mit Zitat
 
Ich bin zwar nicht aus deiner Gegend, aber ein paar Dinge kannst du selber checken.

z.B.. Kerzenbild

Sieh dir die Farbe der Kerzen an - ich vermute das eine sehr dunkel sein wird - das dürfte dann der Problemzylinder sein (vermutlich der hintere Zyl. nach deiner Beschreibung der Farbe des Auspuffloches). In dem Fall könnte es an der Zündung liegen (Zündkerze, Kerzenstecker, Kabel, etc.). Du kannst prüfen ob du einen Zündfunken hast: Beide Kerze raus und in den Kerzenstecker stecken. Kerze am Zyl. anhalten und starten - dann sollte ein bläulicher Zündfunke sichtbar sein.

Ist keine dunkel wird es eher an der Spritversorgung liegen. Die richtige Kerzenfarbe wäre übrigends hellgrau bis weisslich. Da kann die Ursache ein verdreckter Vergaser (Hauptdüse, etc.) sein. Eher weniger wahrscheinlich ist in deinem Fall die Benzinpumpe - sonst würde sie vermutlich gar nicht laufen und es wäre dann eher noch der vordere Zylinder betroffen.

Du kannst noch am betreffenden Vergaser den Benzinschlauch abziehen und nachsehen ob beim Starten Benzin gefördert wird.

Der Vergaser zu zerlegen und zu reinigen ist keine Hexerei. Man kann das auch als Laie (so man nicht 2 linke Hände und ein technisches Grunverständnis hat) auch selber machen. Allerdings nur in Verbindung mit dem (sehr empfehlenswerten) Suzuki-Werkstättenhandbuch.
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VX800/Bj92, Guzzi 1200-V8 Sport/BJ2014, GS500F/Bj2004, Aprilia Falco SL1000S/Bj 2003, VanVan 125/Bj 2002, Guzzi Breva750i.E./Bj.2005, Jawa 250/Bj. 1969, Puch Lido SL 125/Bj. 1985 , Puch 125 SV/Bj. 1956 und noch ein paar andere Kleinigkeiten.....
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PAMVMeyer
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BeitragVerfasst am: Di Feb 07, 2017 13:00:41    Titel: Antworten mit Zitat
 
Hi,
die Tips von Amigaharry bringen dich sicher schon einiges weiter. Meine VX ist nach langem Stillstand auch mal Müde auf dem hinteren Zyl. dauert 10-30sec. bis er kommt. An die Vergaser werde ich aber erst Ende 2017 ran gehen weil sie super läuft deutlicher zug bis 150/160 dann immer noch vorwärtsdrang bis 175 dann wirds zäher geht so bis 185/190 das bin ich aber nur 1 x zum ausprobieren gehfahren. Die VX Schiebt schon recht ordentlich finde ich.

Der Tip deiner Werkstatt ist doch aber auch fair, zusätzlich wenn du sie laufen lässt dann Vergaserreiniger in Tank (gönne ich meiner bei jeder 2-3 Tankfüllung auch)

Wenn nix geht und du eben 2 linke Hände hast = Werkstatt oder hoffen einer aus deiner Nähe meldet sich.
Wenn du es dir trauen solltest = Vergaser workshop machen / + VX CD besorgen. Da ist dann alles drauf was du benötigst.
Gruß
Peter
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PAMVMeyer
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BeitragVerfasst am: Di Feb 07, 2017 13:05:46    Titel: Antworten mit Zitat
 
Falls nicht bekannt =
Vergaser Wokshop findest du auf dieser Seite oben in = Schrauberecke / know how / Wokshop Vergaser.
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Presi5477
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BeitragVerfasst am: Di Feb 07, 2017 14:56:20    Titel: Antworten mit Zitat
 
Hallo amigaharry,

vielen Dank, das werde ich alles prüfen. Das bringt mich schon einmal deutlich weiter!
Mein technisches Grundverständnis tendiert bisher gegen (fast) Null, ich traue mir aber zu, sehr schnell zu lernen und umzusetzen. Den Vergaserworkshop habe ich schon ausgedruckt hier liegen, wenn dann aber gleich im ersten Kapitel schon die Rede davon ist, den Luftfilterschlauch vorsichtig zu entfernen, weil der nicht mehr zu bekommen ist, dann habe ich massiv Sorge, etwas falsch zu machen. Zumal dann noch weitere 100 Seiten kommen.. Wink
Zumal ich wie gesagt bisher noch nie an etwas herumgeschraubt habe und auch kein entsprechendes Werkzeug (Pressluft, Synchrontester, Stiftaustriber, Hobelbank, etc.) hätte. Ich weiß, die VX benötigt genau das, aber es war ein Spontankauf und ich blutiger Anfänger wollte sie trotzdem unbedingt (von den ersten 2.000 km letztes Jahr habe ich keinen Meter bereut und möchte noch unendlich viele mehr fahren!!!)

Hallo Peter,

ja, so hat es ja auch im September funktioniert, ohne dass ich das wusste. Nachdem gestern aber nur ein lauter Knall aus dem Auspuff kam, weiß ich nicht, ob ich dies weiter probieren soll oder eher noch mehr damit kaputt mache...
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Amigaharry
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BeitragVerfasst am: Di Feb 07, 2017 15:12:31    Titel: Antworten mit Zitat
 
Ideal wäre, wenn dir Jemand mit Schraubererfahrung (egal auf welchem Fahrzeug) zur Seite stehen könnte. Grundsätzlich ist das alles nicht schwer, aber wenn man noch nie geschraubt hat ist man unsicher. Beherzige einfach das Motto: Vorher genau ansehen was du tun möchtest. Nicht mit Gewalt - es geht alles recht einfach. Und wenn doch mal mehr Kraft nötig ist - dann sanft!

Vielleicht wohnt ja doch ein VX-Schrauber in deiner Nähe.......

Werkstatt: Es ist nicht leicht heute noch eine Werkstatt zu finden, die sich mit älteren Vergasermodellen auskennt (selbst Suzukiwerkstätten). Die meisten Mechaniker sind heute nur Teiletauscher - und damit gehts bei der VX halt heute auch nicht mehr (und wäre auch sehr teuer).
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spqr350
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BeitragVerfasst am: Di Feb 07, 2017 15:25:23    Titel: Antworten mit Zitat
 
Hi,

ich hatte so etwas ähnliches letztes Jahr nach der Winterpause.

Auch ich, habe die VX im letzten Winter laufen lassen bzw. nur hier im Ort gefahren. Wurde also nicht wirklich warm.

Bei der ersten richtigen Ausfahrt kam ich nicht weit.

Sie war träge. Aber ich dachte mir, naja. Kerzen bisschen verrußt. Wenn sie erstmal warm ist und sich bewegt hat. Passt das wieder.

An der ersten Ampel kamen Fehlzündungen vom hinteren Zylinder.
Vorteil, jeder hat Abstand gehalten Wink

Also angehalten und mal die Krümmer angefasst.
Hinter Zylinder war nicht wirklich warm im vergleich zum vorderen.

Heim, kerzen getauscht. Losgefahren. Lief besser. Aber war nicht ideal und hatte immernoch aussetzer. Auch mit Qualm aus dem Auspuff.

Lange rede kurzer Sinn.

Bei mir waren es die Vergaser.

Habe sie dann zu meiner Mopedwerkstatt gebracht, noch jemand aus der alten Schule.
Vergaser gereinigt, neue Düsen rein, neu synchronisiert und gut war.

Hoffe, ich konnte dir damit helfen.

Schönen Gruß, Felix
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Presi5477
VX-Rookie


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BeitragVerfasst am: Di Feb 07, 2017 15:54:58    Titel: Antworten mit Zitat
 
Das sehe ich auch so, genau deshalb meine Eingangsfrage. Ich möchte nicht die Arbeit abwälzen, sondern möchte jemanden haben, der mir dabei zur Seite steht. Jemand, von dem ich lernen kann!

Notfalls organisiere ich mir auch einen Hänger und bringe sie von mir aus landesweit zu jemandem, der mir helfen kann. Damit hätte ich auch kein Problem...

Eine Arbeitskollegin hat mir ansonsten eine Werkstatt in Castrop-Rauxel empfohlen.


Hallo Felix,

vielen Dank! Ich werde mal die Kerzen und Eure restlichen Hinweise prüfen, dann bin ich hoffentlich schon ein wenig weiter...
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Karl
VX-König


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BeitragVerfasst am: Di Feb 07, 2017 17:15:52    Titel: Antworten mit Zitat
 
Hallo,
Ich kann dir die Werkstatt Kuntze - Wiedorn empfehlen, dort
habe ich meine VX schon gehabt und war vom Preis Leistungsverhältnis
angetan. Ist ganz bei dir in der Nähe.
Gruß,
Karl
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Selig sind die Buckligen, denn Sie haben
den Berg hinter sich !
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Presi5477
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BeitragVerfasst am: Do Feb 09, 2017 22:45:11    Titel: Antworten mit Zitat
 
Kleines Update:

Sieht alles nach Vergaser aus, lasse diese nun in der Werkstatt, die Karl empfohlen hat, reinigen.
Und wo sie einmal dort ist, bekommt sie auch gleich Stahlflex-Bremsleitungen, bisher waren noch die originalen dran...

Hoffentlich ist nicht noch mehr defekt und ich kann meine Kleine bald wieder fahren.

Vielen Dank noch einmal für die ganzen Tipps und Hinweise!

Viele Grüße,
Thomas
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Joerg#1
Scheff


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BeitragVerfasst am: Fr Feb 10, 2017 11:43:04    Titel: Antworten mit Zitat
 
Das hast Du richtig entschieden.
Halt uns bitte auf dem Laufenden.
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Beste Grüße. Joerg mit der SilberVX.

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Presi5477
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BeitragVerfasst am: Mi Feb 15, 2017 21:44:42    Titel: Antworten mit Zitat
 
So, meine VX steht wieder bei mir...

Beide Vergaser waren ziemlich verdreckt (habe noch einmal mit dem Vorbesitzer geschimpft und er bestätigte, dass sie etwas länger stand bei ihm) und wurden gereinigt und synchronisiert, eine Kerze musste ausgetauscht werden, der ganze Benzinschnodder aus dem Auspuff gefahren und die Benzinleitung wurde auch gespült...
Dazu Umrüstung auf Stahlflex und Einstellung des Kupplunghebels...

Und siehe da, sie läuft wieder. Und ich habe eine Bremse. Und habe eine wesentlich besser eingestellte Kupplung. Herrlich!

Noch einmal vielen Dank Euch allen!

Vg,
Thomas


Zuletzt bearbeitet von Presi5477 am Do Feb 16, 2017 22:21:33, insgesamt einmal bearbeitet
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die Neue
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BeitragVerfasst am: Mi Feb 15, 2017 23:26:00    Titel: Antworten mit Zitat
 
Und dann noch dieses Sahne-Wetterchen dabei. Hast sicher schon ne Schleife auf 2 gedreht Wink
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Fahrer 1720
Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir – für immer. – Konfuzius

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Carlo
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BeitragVerfasst am: Do Feb 16, 2017 00:21:50    Titel: Antworten mit Zitat
 
Presi5477 hat Folgendes geschrieben:
So, meine VX steht wieder bei mir...

Beide Ventile waren ziemlich verdreckt (habe noch einmal mit dem Vorbesitzer geschimpft und er bestätigte, dass sie etwas länger stand bei ihm) und wurden gereinigt und synchronisiert, eine Kerze musste ausgetauscht werden, der ganze Benzinschnodder aus dem Auspuff gefahren und die Benzinleitung wurde auch gespült...
Dazu Umrüstung auf Stahlflex und Einstellung des Kupplunghebels...

Und siehe da, sie läuft wieder. Und ich habe eine Bremse. Und habe eine wesentlich besser eingestellte Kupplung. Herrlich!

Noch einmal vielen Dank Euch allen!

Vg,
Thomas

Du meintest sicher "Beide Vergaser waren ziemlich verdreckt...."
Kannst du vielleicht noch editieren, bevor einer mit dem gleichen Problem nach dem Lesen des ersten Satzes den Zylinderkopf abbaut.
Smile Smile

Im Übrigen ist das wohl Nummer 1 Problem bei Überwinterern- dreckelige Vergaser nach der Winterpause. verursacht durch verdunstetes Benzin, was meist Kristall-artige Ablagerungen in den Kanälen hinterläßt.
Abhilfe - grundsätzlich alles Benzin vorm langen Abstellen ablaufen lassen und sogar noch bei laufendem warmen Motor ganz leer laufen lassen.
Oder gleich bei geschlossener Benzinzufuhr, was ich immer mache.

Thema könnte man eigentlich dauerpinnen.

Dafür ist der Benzinhahn schließlich da, wunderst sich eigentlich keiner, warum so etwas im 21 Jahrhundert noch vorhanden ist? (Betriebsanleitung liest ja keiner mehr solange die nicht in Facebook Format ist)

Wink Smile Sad
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Seniorpilot
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BeitragVerfasst am: Do Feb 16, 2017 08:29:47    Titel: Antworten mit Zitat
 
Servus Carlo, hi all Very Happy Very Happy

Zitat:
Oder gleich bei geschlossener Benzinzufuhr, was ich immer mache.


Nicht so gut, meine ich? Abgesehen davon, daß dies bei einem Unterdruck-Benzinhahn nicht funktioniert, bleibt da noch ein Rest Treibstoff im Schwimmergehäuse - echt! Der "verdampft" und Du hast den bekannten Effekt.
Viel besser: dünnes Plastikröhrchen am Ablass-Stutzen des Schwimmergehäuses anstecken, Ablass-Schraube lockern und in Gurkenglas o.ä. den Sprit ablassen. Dann ist das Schwimmergehäuse wirklich trocken und bei Saisonbeginn gibt es keine Startprobleme! (Steht auch so in der Betriebsanleitung, ganz nebenbei). Laughing Laughing

Bei meiner "moderneren" Drehorgel mit Einspritzanlage bleibt nur ein Benzin-Stabilisator in den Tank, vor der letzten Fahrt bei Saisonende.

VX-Grüße

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Amigaharry
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BeitragVerfasst am: Do Feb 16, 2017 19:23:40    Titel: Antworten mit Zitat
 
Ich fahre jetzt über 40 Jahre Motorrad (18 versch. Maschinen), aber ich hatte noch nie (!!) auch nur das geringste Problem mit Dreck im Vergaser beim Überwintern - und ich mache da gar nichts - ich lasse sie stehen wie sie ist. Im Frühjahr anstarten und alles läuft! Dennoch liest man in den diversen Foren (speziell in Deutschland) von solchen Problemen. Was tankt ihr da denn bloß für ein Zeug?
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Presi5477
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BeitragVerfasst am: Do Feb 16, 2017 22:35:26    Titel: Antworten mit Zitat
 
Hi all,

ups... war schon spät... klar waren es die Vergaser und nicht die Ventile! Peinlich... Rolling Eyes Very Happy

Naja, ich hatte bei meiner VX ja das gleiche Problem schon, als ich sie beim Vorbesitzer abgeholt hatte. Ich vermute sie stand dort mehr als nur ein Winter, vermutlich eher zwei bis drei Winter lang... entsprechend wird sie schon recht viel "Vordreck" gehabt haben und es war reines Glück, dass sie während der ersten Fahrt sich freihustete und dann zwei Monate problemlos lief...

Wie gesagt, ich konnte das Benzin nicht mehr ablassen, weil ich eine recht spontane OP hinter mich bringen musste. Sonst hätte ich das noch versucht vorher.

@ die neue: Die Runde war leider nur sehr kurz, musste noch arbeiten... aber am WE bekommt sie einen größeren Auslauf (sofern nicht Regen mir einen Strich durch die Rechnung macht)...

@ Amigaharry: Wenn Du schon mit dem Zaunpfahl winkst, dann nenn doch bitte Deine bevorzugte Benzinsorte... vll. hilft uns das, ebenfalls keine Probleme mehr zu haben... Wink
In der Werkstatt, in der ich war, sprachen sie davon, dass die Qualität des Benzins deutlich nachgelassen hat und sie haben wohl Kunden, denen sie die Vergaser reinigen und die dann nach der Heimfahrt bereits schon wieder anrufen, dass sie wieder Probleme haben beim starten. Sie haben mir einen Benzinstabilisator empfohlen für Standzeiten von länger als einem Monat.
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Amigaharry
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 17, 2017 18:20:53    Titel: Antworten mit Zitat
 
Habe keine bevorzugte Marke. Bei mir zu Hause ist eine AGIP um die Ecke, weswegen der am Meisten getankt wird - ansonsten alles was so unterwegs anfällt, ausser diverse Diskontspritsorten - da ist mir zu viel Wasser drinnen, was bei meinen Einspritzern (Guzzi Sport1200, Aprilia Falco und Breva750) zu Problemen führt (beginnen zu stottern, ziehen nicht richtig) - und in die Vergasermaschinen kommt mir der auch nicht mehr (hatte 2x verlegte Hauptdüse bei der GS).
Schön langsam vermute ich, das der Sprit in Deutschland mit igendwas versetzt ist, das es bei uns nicht gibt. Das Problem der verdreckten Vergaser liest man in vielen deutschen Foren, aber kaum in Österreich oder Italien........
Auch in meinem Bekanntenkreis ist das Problem kaum existent. Kann mich nur an eine komplette Vergaserreinigung (Ultraschall+Chemiebad) an einer GS450 erinnern - die ist aber zuvor 10 Jahre gestanden.
Ich habe heute meine VX und GS500 nach fast 4 Monaten Stehzeit angeworfen - waren nach kurzem "orgeln" sofort da Bei beiden Maschinen wurde beim Abstellen nichts gemacht - weder Sprit abgelassen noch irgendwas hinzugefügt. Nur Batterien an den Recharger angeschlossen.....
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 17, 2017 22:42:22    Titel: Antworten mit Zitat
 
Servus Amiga Very Happy Very Happy

Lese interessiert mit, weil ich schon länger an diesem Thema forsche:

Zitat:
das der Sprit in Deutschland mit igendwas versetzt ist,


Ich hab immer mehr den Verdacht, daß die Biosprit-Beimengung (E10) (E5) ziemlich verheerende Folgen in den Kraftstoffsystemen verursacht?
Weil: habe vergangene Saison bei insgesamt 5 verschiedenen Bikes wegen Null Leerlauf/Fehlzündungen/"stirbt dauernd an der Kreuzung ab" etc.etc. an den Leerlaufdüsen eine kristalline, salzähnliche Substanz gefunden welche die Düsenbohrung teilweise bis ganz (2 Fälle, Triumph 900) verstopft hat. Die Messingdüsen waren regelrecht oxydiert, die kristalline, absolut farblose Substanz recht hart.

Das macht kein Sprit, auch nicht Wasser (das sieht anders aus) also wer oder was? Ethanol...?

Gibt es ähnliche Erfahrungen?

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Amigaharry
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 18, 2017 12:41:18    Titel: Antworten mit Zitat
 
Der Verdacht das der Biosprit bei Vergasermotoren scheinbar problematisch ist, erhärtet sich, wenn man in anderen Foren (quer durch die Modellpalette und Hersteller) liest - da taucht das inzwischen recht geballt auf. Aber nicht nur bei Vergaserern, auch bei Kunststofftanks gibts damit massive Probleme. Es tauchen jetzt Tanks aus der Zeit vor 2008 auf, welche durch Biosprit, aber auch durch SpezialSuper (100Oktan und mehr) zu quellen beginnen und entweder nicht mehr auf den Rahmen passen und in einigen Fällen sogar undicht werden (Aprilia, Moto Guzzi, Ducati, etc.). Auch wieder bezeichnend: tritt fast nur in Deutschland auf - aus Österreich und anderen Ländern ist sowas nur in Einzelfällen bekannt. Soweit ich weis haben wir hier keinen bzw. viel geringeren Biospritanteil. Möglicherweise gibts auch sonst noch Unterschiede in den Additiven.
Meiner Meinung nach ist das aber kein Zufall.....
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